Tobias Wolff

Tobias Wolff, Grün­der und Vor­stand.

Als Vater von drei Pfle­ge­kin­dern bin ich seit gut 13 Jah­ren im Ham­bur­ger Pfle­ge­kin­der­we­sen unter­wegs. Durch die FASD-Diagnose bei einem unse­rer Pfle­ge­kin­der habe ich selbst – zum Teil leid­volle – Erfah­run­gen gemacht, wie mit dem Thema FASD umge­gan­gen bzw. nicht umge­gan­gen wird. Um dies im posi­ti­ven Sinne beein­flus­sen und letzt­lich ver­bes­sern zu kön­nen, habe ich mich ent­schlos­sen, mit ande­ren Ange­hö­ri­gen und Fach­leu­ten das FASD-Fachzentrum Ham­burg zu grün­den.

Selbst arbeite ich seit über 10 Jah­ren als Tutor an einer Stadt­teil­schule in Ham­burg und bin mit den The­men Inklu­sion und Schule all­ge­mein ver­traut.

Momen­tan absol­viere ich die Aus­bil­dung zur FASD-Fachkraft und möchte mich / meine Kom­pe­ten­zen vor allem für den Bereich Kin­der, Jugend­li­che und das Pfle­ge­kin­der­we­sen ein­set­zen. Eines mei­ner Ziele ist es, in Ämtern und Ein­rich­tun­gen ein Bewusst­sein für FASD zu schaf­fen und bei den Ange­hö­ri­gen und Umgangs­per­so­nen, die mit von FASD betrof­fe­nen Kin­dern und Jugend­li­chen leben, für mehr Akzep­tanz und Ver­ständ­nis zu sor­gen. Des Wei­te­ren möchte ich errei­chen, dass Pfle­ge­el­tern finan­zi­ell bes­ser unter­stützt wer­den, gerade wenn sie durch die Dia­gnose FASD gezwun­gen sind, ihre Arbeits­zeit zu redu­zie­ren oder gänz­lich nie­der­zu­le­gen.

Ich erlebe täg­lich selbst, mit wie­viel Ener­gie­auf­wand es ver­bun­den ist, einen guten Rah­men für ein Kind mit FASD zu schaf­fen und lang­fris­tig zu erhal­ten. Ich habe die Erfah­rung machen dür­fen, dass es sich über­aus lohnt, die­sen müh­sa­men Weg mit unse­rem Jun­gen zu gehen.